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Erlebnisführungen im Naturpark
Erlebnisführungen im Naturpark Südsteirisches Weinland 2011 ...
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Maria Anna Jakope - 50 Jahre Südsteirische Weinstraße, erlebt von einer VS Lehrerin!
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Als ich ( Maria - Anna Kohlberger) mit dem jungen Bauernsohn ( Josef - Franz Jakope´) vermählte, ahnte ich nicht was mir das Leben am Land bringen würde.
Arbeitsreich begann der Tag und abends fiel ich todmüde ins Bett.
Aber die Faszination dieser wunderschönen Gegend und die gastfreundlichsten Menschen, machten mir das Leben lebenswert. So begann der Tag fröhlich und ich dankte Gott, dass ich endlich ein Fleckerl Erde gefunden hatte, das mir alles bot und mich glücklich machte.
Mein Schwiegervater, erzählte mir, dass die Straße die bei der Kästenburg vorbei führt ausgebaut werden würde. Es war ein holpriger Hohlweg, der e den Tieren besonders bei Schlechtwetter, viel abverlangte. Außerdem kam es einmal zwischen 2 Winzern zu einer Auseinandersetzung, die tödlich endete. Es war ziemlich unheimlich durch diesen Hohlweg zu gehen. Besonderes im Herbst, wenn Nebelschwaden unsere Gegend einhüllten.
Der Straßenbau war voll im Gange und eine schöne bequeme Straße war im Oktober 1955 fertig.
Die vielen Sitzungen die unter dem Bürgermeister Weber und seinen Gemeinderäten von Ratsch, fanden teils in der Kästenburg und im Haus der Frau Emma Bullmann, der späteren Mutter der Weinstraße, statt. Den Vorsitz hatte DH DR. Junger und bei einigen Sitzungen war auch der Landeshauptmann Josef Krainer anwesend. Das Ergebnis der Sitzungen konnte sich sehen lassen!
Am 15. Oktober war dann die feierliche Eröffnung. Es wurden viele Reden gehalten. Die Straße solle der Bevölkerung von Ratsch Fortschritt, Wohlstand und die Tür zur Welt öffnen.
Ich durfte die Schere dem Herrn Landeshauptmann überreichen,
der das rot - weiß - rote Band durchschnitt. Er benannte sie : "Erste südsteirische Weinstraße "
Das war mein erstes öffentliches Auftreten. Ich war darüber sehr stolz, durfte ich auch noch im Auto des Landesvater neben ihm sitzen, um das erste Teilstück abzufahren. Unterwegs plauderten wir und er fragte. " Ist ihnen bewusst wie viel Bürde sie auf sich genommen haben? Außerdem braucht der Hof Kinder." Ich darauf: " Da machen sie sich mal keine Sorgen. Ich wünsche mir sieben Buben!" Sprudelte ich heraus. Bei ihnen bin ich beim fünften Buben Taufpate" erwiderte er. - Ich werde sie daran erinnern!
Und dann waren wir schon am Ziel unserer Fahrt angelangt.
Aber es kam nicht dazu. Als mein fünftes Kind zur Welt kam, (übrigens ein Mädchen!) verstarb unser Landesvater.
Gerne denke ich an diese Zeit zurück, die 50 Jahre hinter mir liegt!
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Veranstaltungen:
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Punschtrinken am Weiberhof
Punschtrinken am Weiberhof in Goldes/Großklein, ab 15.00 Uhr
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