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Erlebnisführungen im Naturpark Südsteirisches Weinland 2011 ...
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Wie der Schratl einen Saggauer ärgerte
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In der Gegend von St. Johann i.S. lebte einst ein kleingewachsener, missgestalteter Mann, den die Leute im Saggautal "Schratl" nannten. Einmal war er in Saggau anzutreffen, dann ließ er sich in Wuggau oder in Gündorf sehen, um dort die Leute zu verärgern. Kurzum - er war immer zu besonderen Dummheiten aufgelegt und brachte die Menschen oft zur Weißglut. Durch sein bösartiges Verhalten nahmen viele Leute an, dass in diesem Männchen sogar der Teufel stecke. Eines Tages bat der Schratl bei einem Bauern in Saggau um Unterkunft und Bleibe und versprach, sich stets ordentlich aufzuführen und wenn es notwendig sei, böse Geister von Haus und Hof fern zu halten. Der Bauer, so erzählt eine Geschichte, hatte mit dem kleinen Kerl Mitleid, und der Schratl durfte ins Haus einziehen. Aber schon nach kurzer Zeit ärgerte sich der Bauer über den Plagegeist derart, dass er beschloss, den Hausgeist in die Saggau zu werfen. Und dies tat er auch eines Tages. Seiner Last ledig, ging er wieder zu seinem Bauernhof. Als er in das Haus kam und die Stubentür öffnete, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen. Auf der Ofenbank saß das kleine Männchen und rief dem Bauern vergnügt zu: "Hallo Bauer, do bin i wieder und tua mi schon fest tricknen!" Jetzt wusste der Bauer, dass das kleine Männchen wirklich ein echter Schratl war. So sehr sich der Bauer in nächster Zeit auch ärgerte, den Hausgeist brachte er sein Lebtag vom Hof nicht mehr weg. Er versuchte es auch gar nicht mehr!
Quelle: Aus dem Buch "Schratl, Hobergoass und Wilde Jagd". Eine Sagensammlung aus dem steirischen Mythenreich von Peter Stelzl, Illustrationen von Franz Schwarz.
Eigenverlag: Peter Stelzl, A-8454 Arnfels 201, t: +43 (0) 3455 596
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Punschtrinken am Weiberhof in Goldes/Großklein, ab 15.00 Uhr
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